Arthropathie
Arztinfo: Arthropathie
Arthropathie (lat.: Arthropathia)
Gelenkerkrankung mit multiplen Ursachen. Eine Arthropathie (Arthropahia) betrifft hauptsächlich den Knorpel und die Membrana Synovialis mit sekundär entzündlichen und nichtentzündlichen Vorgängen.
Ursachen
Man unterscheidet (chronische) Arthropathien nach ihren Ursachen:
Metabolische Arthropathie infolge von
• Hyperurikämie es kommt zur Arthritisurica (Gichtarthritis)
• Xanthomatose Ellenbogen-, Kniegelenke
• Chondrokalzinose
• Hämochromatose
Endokrine Arthropathie infolge von
• Hypothyreose Unterfunktion
• Diabetes mellitus
Koagulopathische Arthropathie infolge von
• Einblutung ins Gelenk
Hämatologisch bedingte Arthropathie (Arthropathia) infolge von
• Leukosen
• Sichelzellanämie
Neurologisch bedingte Arthropathie
• Syringomyelie
• Lepra Degenerativ bedingte Arthropathie, Arthrose Rheumatisch bedingte Arthropathie, z.B. die rheumatoide Arthritis Infektiös bedingte Arthropathie infolge von:
• direkte infektiöse Arthritis meist bakteriell, seltener viral
• reaktive (infektreaktive) Gelenkentzündungen
Therapien
Trotz kausaler Behandlung einer Arthropathie entwickelt sich oft eine chronische Arthropathia, so dass dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden adäquat sind Eine fortdauernde schmerzhafte Arthropathie benötigt zumeist eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die in spezialisierte Zentren (Schmerzklinik) angeboten werden können. Bei einer schmerzhaften Arthropathie sind dies: • Klärung des kausalen Zusammenhangs der Krankheit
• Medikamentöse Behandlung - Analgetika, , individuell ausgetestete schmerzlindernde Psychopharmaka als Infusionen
• Therapeutische Lokalanästhesie in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, rückenmarknahe Blockaden, ebenso kontinuierlich mit Katheter • Akupunktur
• Krankengymnastik
Medikamentöse Behandlung bei schmerzhafter Arthropathie (Arthropathia): Akut und subakut können zunächst peripher wirkende Analgetika eingesetzt werden, insbesondere nicht steroidale Antirheumatika. Bei schmerzhafter Arthropathia hat sich insbesondere die therapeutische Lokalanästhesie in Form von kontinuierlichen Nervenblockaden mittels eingepflanztem Katheter. Eine wichtige Nebenwirkung dieser Therapie ist eine begleitende Symphatikolyse, die zu einer verbesserten lokalen Durchblutung führt, die den Heilungsprozess bei Entzündungen unterstützt.
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Ursachen
Man unterscheidet (chronische) Arthropathien nach ihren Ursachen:
Metabolische Arthropathie infolge von
• Hyperurikämie es kommt zur Arthritisurica (Gichtarthritis)
• Xanthomatose Ellenbogen-, Kniegelenke
• Chondrokalzinose
• Hämochromatose
Endokrine Arthropathie infolge von
• Hypothyreose Unterfunktion
• Diabetes mellitus
Koagulopathische Arthropathie infolge von
• Einblutung ins Gelenk
Hämatologisch bedingte Arthropathie (Arthropathia) infolge von
• Leukosen
• Sichelzellanämie
Neurologisch bedingte Arthropathie
• Syringomyelie
• Lepra Degenerativ bedingte Arthropathie, Arthrose Rheumatisch bedingte Arthropathie, z.B. die rheumatoide Arthritis Infektiös bedingte Arthropathie infolge von:
• direkte infektiöse Arthritis meist bakteriell, seltener viral
• reaktive (infektreaktive) Gelenkentzündungen
Therapien
Trotz kausaler Behandlung einer Arthropathie entwickelt sich oft eine chronische Arthropathia, so dass dann schmerztherapeutische Behandlungsmethoden adäquat sind Eine fortdauernde schmerzhafte Arthropathie benötigt zumeist eine Kombination von verschiedenen Therapieverfahren, die in spezialisierte Zentren (Schmerzklinik) angeboten werden können. Bei einer schmerzhaften Arthropathie sind dies: • Klärung des kausalen Zusammenhangs der Krankheit
• Medikamentöse Behandlung - Analgetika, , individuell ausgetestete schmerzlindernde Psychopharmaka als Infusionen
• Therapeutische Lokalanästhesie in Form von Infiltrationen und Nervenblockaden, rückenmarknahe Blockaden, ebenso kontinuierlich mit Katheter • Akupunktur
• Krankengymnastik
Medikamentöse Behandlung bei schmerzhafter Arthropathie (Arthropathia): Akut und subakut können zunächst peripher wirkende Analgetika eingesetzt werden, insbesondere nicht steroidale Antirheumatika. Bei schmerzhafter Arthropathia hat sich insbesondere die therapeutische Lokalanästhesie in Form von kontinuierlichen Nervenblockaden mittels eingepflanztem Katheter. Eine wichtige Nebenwirkung dieser Therapie ist eine begleitende Symphatikolyse, die zu einer verbesserten lokalen Durchblutung führt, die den Heilungsprozess bei Entzündungen unterstützt.
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