Myalgie
Arztinfo: Myalgie
Myalgie = Muskelschmerz. Myalgien treten häufig als Symptom bei den verschiedensten Krankheiten auf.
Man unterscheidet dabei in akuten und chronischen Formen.
Akute Myalgien können als Folge einer Verletzung der Muskulatur – zum Beispiel ein Muskelfaserriss sowie im Zusammenhang mit grippalen Infektionen auftreten. Muskuläre Krämpfe sind oft Folge einer lokalen Stoffwechselstörung verbunden mit nächtlich auftretenden Muskelkrämpfen (Crampus nocturni).
Länger anhaltende, chronische Muskelschmerzen werden auch als myalgische Syndrome bezeichnet. Verursacht werden diese Syndrome zum Beispiel durch eine reflektorische Exaltation von Nervenwurzeln der Wirbelsäule wie z. B. beim Lendenwirbelsäulensyndrom (Hexenschuss) oder Cervicalsyndrom. Die Myalgie tritt hierbei als Folge einer Verkrampfung der Muskulatur auf, selten entsteht ein Muskelhypertonus. Folge einer Myositis sind Muskelschmerzen mit mehr diffusem Charakter. Hierfür stehen hauptsächlich vier Ursachen:
• Dermatomyositis: sehr seltene, schleichend-chronische eher schlecht verlaufende Erkrankung der Muskeln, der inneren Organe sowie der Haut.
• Myositis als Nachfolge einer Infektion (Viren, Bakterien)
• Paraneoplastische Muskelentzündung: wird durch die Hormon-Fernwirkung von malignen Tumoren verursacht. • Durch Allergien verursachte Muskelentzündungen.
Generalisierte Muskelschmerzen, die den ganzen Körper betreffen, wie z. B. bei der Fibromyalgie
Therapie
Die Therapie von Muskelschmerzen richtet sich im ersten Schritt nach der verursachenden Grunderkrankung. Parallel bestehende Myalgien können durch allgemeine Schmerztherapien behandelt werden. Muskelschmerzen die im Zusammenhang mit Verletzungen oder einem grippalen Infekt stehen, klingen relativ schnell von alleine ab. Bleiben Myalgien allerdings weiter bestehen und sind in der Folge chronisch, empfehlen sich weiterführende Behandlungskonzepte in spezialisierten Schmerzkliniken.
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Akute Myalgien können als Folge einer Verletzung der Muskulatur – zum Beispiel ein Muskelfaserriss sowie im Zusammenhang mit grippalen Infektionen auftreten. Muskuläre Krämpfe sind oft Folge einer lokalen Stoffwechselstörung verbunden mit nächtlich auftretenden Muskelkrämpfen (Crampus nocturni).
Länger anhaltende, chronische Muskelschmerzen werden auch als myalgische Syndrome bezeichnet. Verursacht werden diese Syndrome zum Beispiel durch eine reflektorische Exaltation von Nervenwurzeln der Wirbelsäule wie z. B. beim Lendenwirbelsäulensyndrom (Hexenschuss) oder Cervicalsyndrom. Die Myalgie tritt hierbei als Folge einer Verkrampfung der Muskulatur auf, selten entsteht ein Muskelhypertonus. Folge einer Myositis sind Muskelschmerzen mit mehr diffusem Charakter. Hierfür stehen hauptsächlich vier Ursachen:
• Dermatomyositis: sehr seltene, schleichend-chronische eher schlecht verlaufende Erkrankung der Muskeln, der inneren Organe sowie der Haut.
• Myositis als Nachfolge einer Infektion (Viren, Bakterien)
• Paraneoplastische Muskelentzündung: wird durch die Hormon-Fernwirkung von malignen Tumoren verursacht. • Durch Allergien verursachte Muskelentzündungen.
Generalisierte Muskelschmerzen, die den ganzen Körper betreffen, wie z. B. bei der Fibromyalgie
Therapie
Die Therapie von Muskelschmerzen richtet sich im ersten Schritt nach der verursachenden Grunderkrankung. Parallel bestehende Myalgien können durch allgemeine Schmerztherapien behandelt werden. Muskelschmerzen die im Zusammenhang mit Verletzungen oder einem grippalen Infekt stehen, klingen relativ schnell von alleine ab. Bleiben Myalgien allerdings weiter bestehen und sind in der Folge chronisch, empfehlen sich weiterführende Behandlungskonzepte in spezialisierten Schmerzkliniken.
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