Herpes zoster
Arztinfo: Herpes zoster
Herpes Zoster , oder Gürtelrose, tritt meist durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite in Erscheinung.Der Ausschlag bildet sich, wenn die Entzündung von einem Nerv (z. B. eines Ganglions) auf das umliegende Dermatom übergreift.
Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Die Gürtelrose tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit einem geschwächten Immunsystem (durch Stress, in Folge anderer Erkrankungen wie beispielsweise bei AIDS oder durch eine spezielle Therapie) auf. Das Virus wird häufig bereits in der Kindheit übertragen, und verursacht in dieser Lebensphase die Windpocken. Ein Herpes Zoster ist immer eine endogene Reaktivierung einer früher stattgefundenen VZV-Infektion.
In Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 Menschen an Herpes Zoster, rund 2/3 davon sind über 50 Jahre. Da bis zum 40. Lebensjahr rund 98% der Bevölkerung mit dem Varizella-Zoster-Virus Kontakt hatte (entweder klinisch manifest in Form der Windpocken oder in Form einer stillen Feiung), sind praktisch alle Menschen gefährdet. Rund 25-30% der Bevölkerung erleidet im Laufe ihres Lebens einen Zoster, ab einem Alter von 85 Jahren liegt das Risiko sogar bei etwa 50%.
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Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Die Gürtelrose tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit einem geschwächten Immunsystem (durch Stress, in Folge anderer Erkrankungen wie beispielsweise bei AIDS oder durch eine spezielle Therapie) auf. Das Virus wird häufig bereits in der Kindheit übertragen, und verursacht in dieser Lebensphase die Windpocken. Ein Herpes Zoster ist immer eine endogene Reaktivierung einer früher stattgefundenen VZV-Infektion.
In Deutschland erkranken jährlich etwa 400.000 Menschen an Herpes Zoster, rund 2/3 davon sind über 50 Jahre. Da bis zum 40. Lebensjahr rund 98% der Bevölkerung mit dem Varizella-Zoster-Virus Kontakt hatte (entweder klinisch manifest in Form der Windpocken oder in Form einer stillen Feiung), sind praktisch alle Menschen gefährdet. Rund 25-30% der Bevölkerung erleidet im Laufe ihres Lebens einen Zoster, ab einem Alter von 85 Jahren liegt das Risiko sogar bei etwa 50%.
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