Apoplex

Arztinfo: Apoplex

Ein Apoplex oder Insult ist eine Durchblutungsstörung im Gehirn, die durch einen Gefäßverschluss (ischämischer Infarkt) oder eine Blutung entsteht.

Betroffen sind vom Schlaganfall am häufigsten ältere Menschen über 65 Jahre. Je nachdem, in welcher Hirnregion der Infarkt entstanden ist, leidet der Patient unter verschiedenen neurologischen Ausfällen. Häufigste Symptome sind neben einer Bewusstseinstrübung oder gar Bewusstlosigkeit die Hemiparese und die motorische wie sensorische Aphasie. Bei der Behandlung eines Apoplexes gilt der Grundsatz „time is brain“ – die sofortige, unverzügliche Behandlung in einer mit einer „stroke unit“ (Schlaganfalleinheit) ausgestatteten Klinik kann die Langzeitschäden deutlich verringern. Eine sichere Diagnose liefert eine craniale Computer-Tomographie oder auch eine Kernspin-Tomographie. Der Prophylaxe eines Schlaganfalls kommt mittlerweile große Bedeutung zu. Durch gesunde Lebensführung, unterstützt die Gabe von Acetylsalicylsäure in geringer Dosis und blutverdünnenden Mitteln lässt sich einem Apoplex bis zum einem gewissen Maß vorbeugen.

Therapievorschläge für einen Apoplex

Nach der Stabilisierung und Sicherung der Vitalfunktionen, besteht die Behandlung eines Apoplexes im Wesentlichen aus drei Faktoren: Lysetherapie, Antikoagulation und nach Stabilisierung Physiotherapie und Rehabilitation. Die Sterblichkeit von Schlaganfall-Patienten ist stark zurückgegangen. Dennoch bleibt ein Großteil der Patienten von den Lähmungen ein Leben lang betroffen.

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