Meningitis

Arztinfo: Meningitis

Meningitis ist eine Entzündung der Hirnhäute Pia mater und Arachnoidea mater. Auslöser sind zumeist Bakterien und Viren, selten Pilze oder auch Parasiten.

An Meningitis erkranken am häufigsten Kinder und Jugendliche aus Entwicklungsländern, wohingegen die Meningitis in Industrienationen relativ selten vorkommt. Die Gehirnhautentzündung ist eine schwere Erkrankung, die mit grippeähnlichen Krankheitszeichen beginnt, zu denen sich massive Kopfschmerzen, Lichtscheuheit und zentrale Symptome stellen.

Bei Verdacht auf eine Hirnhautentzündung wird der Patient körperlich auf meningeale Zeichen untersucht und eine Lumbalpunktion durchgeführt. Daraus ergibt sich je nach Befund die Therapie.

Therapievorschläge zur Behandlung der Meningitis

Eine akute Meningitis erfordert einen stationären Aufenthalt und eine antibiotische Abdeckung. Ergänzend erhalten Patienten Glukokortikoide. Aufgrund der Schwere der Erkrankung kann es zu bleibenden Schäden, meist neurologischer Art kommen.

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Artikel: Meningitis

Neurofilament-Werte im Liquor verraten Nervenschädigung bei bakterieller Meningitis, 15.04.2009

Matsushige T et al. – Bei bakterieller Meningitis scheinen neuronale Verletzungen aufzutreten, auch


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