Polyneuropathie

Arztinfo: Polyneuropathie

Polyneuropathie ist der Sammelbegriff für den Krankheitskomplex von Schädigungen sensibler oder motorischer Nerven des peripheren Nervensystems.

Die häufigsten Ursachen der Polyneuropathiesind Diabetes mellitus, Alkoholabusus und Nephropathologien. Gelegentlich sind Polyneuropathien auch angeboren oder durch Infektionen verursacht. Symptome sind Parästhesien, Sensibilitätsstörungen oder Druckempfindlichkeit sowie motorische Ausfälle vor allem an den Extremitäten.

Zur Diagnosestellung wird die Anamnese genauestens erfragt. Ergänzend erfolgt eine neurologische Untersuchung auf Berührungs-, Vibrations-, Temperatur- und Schmerzempfindung der Extremitäten sowie die Prüfung von Kraft und der Reflexe. Ergänzend wird ein Laborbefund erstellt.

Therapievorschläge zur Behandlung der Polyneuropathie

Neben einer individuell abgestimmten Schmerztherapie steht die Therapie der Grunderkrankung (Diabetes mellitus, Alkoholmissbrauch) im Vordergrund, da die Polyneuropathiemeist eine Sekundärerkrankung darstellt. Zusätzlich kann eine Gabe von Vitamin-B-Komplex erwogen werden. Physikalische Therapie hat sich als hilfreich für die Patienten erwiesen.

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Artikel: Polyneuropathie

Verbesserte elektrophysiologischen Parameter mit IGIV-C bei der chronischen entzündlichen demyelinisierenden Polyneuropathie , 11.03.2009

Bril V et al. – Die Daten lassen vermuten, dass IGIV-C (Immunglobulin intravenös, 10% Caprylat / dur


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